Pressemitteilungen

Sprechzeit für Seniorinnen mit Migrationsgeschichte

Der Verein FEE – Fördern und Erfolge ernten bietet jeden Dienstag von 13.00 bis 15.00 Uhr eine Sprechzeit für Seniorinnen mit Zuwanderungs- und Fluchtgeschichte an. Die Frauen können sich Unterstützung bei der Vereinbarung von Impfterminen, der Begleitung zur Impfung sowie verschiedenen Angelegenheiten bei Behörden holen. Interessierte vereinbaren unter der Rufnummer 99309320 oder per E-Mail unter waszerka@fee-koeln.de einen Termin in den Räumen auf der Piccoloministraße 435 in Köln-Holweide. Die Beratung findet unter Beachtung der geltenden Corona-Schutzverordnung auch in türkischer Sprache statt.


   

Pressemitteilung: FEE e.V. startet mit Projekt ‚FeenClub bildet und beflügelt‘       

Köln, 14.10.2020

Voller Vorfreude verkünden wir, FEE-Fördern und Erfolge Ernten e.V. Köln, den Start unseres Mentorinnenprojekts ‚FeenClub – bildet und beflügelt‘. 

Dank der Projektfinanzierung durch die RheinEnergieStiftung Jugend/Beruf, Wissenschaft und dem finanziellen Sponsoring durch die GAG Immobilien AG, wird im Umkreis Holweide mithilfe von engagierten Mentorinnen ein Angebot entstehen, welches Mädchen und jungen Frauen zwischen 14 und 21 Jahren mit Zuwanderungs- und/oder Fluchtgeschichte, in Schul-, Berufs- und Lebensfragen stärkt und unterstützt. 

Frauen und Mädchen erfahren häufig Diskriminierung, dies äußert sich nicht nur in alltäglichen Situationen, sondern auch auf struktureller Ebene. Obwohl Mädchen und Frauen seit Jahren mit besseren Abschlüssen die (Hoch-)Schule verlassen, lag der durchschnittliche Bruttostundenverdienst 2019 von Frauen 20% unter dem der Männer. Grundgesetzlich verbriefte Rechte und Freiheiten kommen nicht bei allen Mädchen und Frauen gleichmäßig an. Gerade bei Frauen und Mädchen mit Zuwanderungs- und Fluchtgeschichte schaffen rassistische und sexistische Diskriminierung, Unterdrückung und Ausgrenzung, schulische und berufliche Nachteile. 

Diesen Bedingungen möchte FEE e.V. mit dem Projekt ‚FeenClub bildet und beflügelt‘ etwas entgegensetzen:

– gezielt genderbewusstes Handeln vermitteln 

– (berufliche) Perspektiven erweitern

– Diskriminierungserfahrungen abbauen 

– Aufstiegschancen der (neu)zugewanderten Mädchen und jungen Frauen fördern 

– gleichberechtigte Teilhabe an den schulischen und beruflichen Möglichkeiten fördern  

Nach einer intensiven Konzept- und Vorbereitungsphase kommen ab Februar 2021 hier, im FeenHaus in Holweide, zwei Mal wöchentlich Mentorinnen mit den Mentees zusammen, um gemeinsam schulische Defizite auszugleichen, Erfolgserlebnisse zu ermöglichen und individuelle Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung kennen zu lernen. Dabei können sich Mentees mit anderen messen, können am ‚Modell lernen‘, ‚lernen zu lernen‘ und werden im Idealfall zu höheren Leistungen angespornt. 

Die Tür der Projektkoordinatorin, Zoe Schwarz, steht für Interessierte, Mentorinnen und Mentees immer offen. Sie organisiert  darüber hinaus Workshops, Schnuppertage, Bewerbungstrainings oder bietet Hilfestellung bei der Praktikumssuche. 

Wird gefördert durch:  




Pressemitteilung: „Platz da – die aufgeklärten Muslime kommen!“ – Gespräch und Diskussion mit Dr. Lale Akgün und NRW-Staatssekretärin Serap Güler am 22.09.2019 

Aufgeklärte Muslime- erhebt eure Stimmen! 

Im Rahmen des Holweider Bürgerfestes öffnete das Feenhaus am 22. September die Türen. Fatoş Aytulun, die Vorsitzende von Fee e.V. setzt sich für die Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen ein. Das Feenhaus bietet Frauen mit Migrationserfahrungen einen Raum, um sich auszutauschen und zu unterstützen. Fatoş Aytulun lud die Publizistin und Psychologin Dr. Lale Akgün und die Staatssekretärin für Integration des Landes Nordrhein-Westfalen Serap Güler, zu einem Gespräch ein. Über 40 Interessierte waren gekommen und folgten der Diskussion die danach fragte, wie ein friedliches Zusammenleben in unserer Einwanderungsgesellschaft gelingen kann. Akgün beschreibt, dass in Deutschland circa fünf Millionen Muslime leben. Doch wird die Bandbreite dieser Gruppe nicht wahrgenommen. „Die meisten Muslime sind bestens integriert. Ich sage das aus vollem Herzen. Nur, die sehen sie alle auf der Straße nicht.“, so Akgün. Denn wahrgenommen werden allein orthodoxe Muslime, die über ihre Kleidung auf ihren Glauben aufmerksam machen. Dass aber viele Moscheen immer leerer werden, das sieht man nicht. Serap Güler erklärte, ihre wichtigste Aufgabe als Staatssekretärin für Integration sei es, ihr Amt überflüssig zu machen. „Wir brauchen ein neues Wir-Gefühl, bei dem wir mehr auf die Gemeinsamkeiten, statt auf die Unterschiede schauen“. Akgün und Güler sprechen an diesem Nachmittag unter anderem darüber, wie es der politische Islam schafft, seine Fühler auszubreiten und wie Jugendliche über soziale Netzwerke von radikalen Anhängern angesprochen werden. Staatssekretärin Serap Güler betonte wie wichtig es ist, ein offenes Ohr für die Probleme der jungen Musliminnen und Muslime zu haben und den Dialog mit der muslimischen Community auf eine breite Basis zu stellen. Das Ministerium hat zu diesem Zweck eigens die Koordinierungsstelle für muslimisches Engagement eingerichtet. „Musliminnen und Muslime leisten haupt- und ehrenamtlich vielfältige Beiträge für unser gesellschaftliches Zusammenleben. Dieses Engagement wollen wir stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und gleichzeitig den Dialog mit der muslimischen Community auf eine breite Basis stellen. 

Mit der neuen Koordinierungsstelle binden wir, unabhängig von ihrer Größe, alle religiösen, beruflichen und zivilgesellschaftlichen Gruppen ein.“ Auch die Forderung nach einer Gleichberechtigung aller Religionen sowie die Sichtbarmachung der genauso heterogenen migrantischen Milieus wird im Feenhaus diskutiert. Fatoş Aytulun sieht hierfür eine Chance, wenn sich der deutsche Verfassungsstaat konsequent in gleicher Distanz zu allen Religionen aufstellt. Nur wenn Religion als Privatsache gesehen wird und die gemeinsamen Werte die Grundlage für das Zusammenleben bilden, kann es gelingen die Freiheit aller zu ermöglichen. 

FEE e.V. – Fördern & Erfolg Ernten e. V. 

Piccoloministr. 435, 51067 Köln 

kontakt@fee-koeln.de 



Pressemitteilung: Wir streiten für Fortschritt, Freiheit, Lebenslust und zwar für 

ALLE MÄDCHEN UND FRAUEN! 

Feen wollen fliegen! 

Köln-Holweide. Noch nie erlebte der Platz an der Piccoloministraße so viel geballte Frauenpower wie am vergangenen Sonntag. Der Verein Fee e.V. -Fördern, Engagieren, Erfolge ernten- organisierte am 24.März eine Protestaktion unter dem Motto: 100 Jahre Frauenwahlrecht- Wofür streitest du? Die Vereinsvorsitzende Fatoş Aytulun setzt mit Fee e.V. ein Zeichen für Fortschritt, Freiheit, Lebens-lust und zwar für alle Mädchen und Frauen. Denn Frauenrechte sind Menschenrechte! Für Aytulun ist es nicht länger hinnehmbar, dass im 21. Jahrhundert nach wie vor Ausgrenzungen und Diskriminie-rungen aufgrund von Herkunft, Geschlecht und sexueller Orientierung akut ist. So engagiert sich der Verein unter anderem mit Bildungsangeboten, um Mädchen und Frauen dabei zu helfen, beflügelt, gebildet und gleichberechtigt ihren Weg gehen zu können. Zahlreiche Plakate und Banner schmücken den Platz vor dem FEEnhaus und setzen ein buntes Zei-chen für Gleichberechtigung. Forderungen wie: Gleiches Einkommen, gleiche Bildungschancen, 50% Frauen in die Parlamente und auf Chefinnenposten sind zu lesen. Vor 100 Jahren sprach das erste Mal eine Frau im deutschen Parlament zum Volk- Marie Juchacz. Hannah Odenthal erinnert an diese besondere Frau und erweckt Juchacz Rede von 1919 zu neuem Leben. Diese Rede enthält Passagen, die leider nicht an Aktualität eingebüßt haben. 100 Jahre Frau-enwahlrecht- was hat sich getan? Nach dem aktuellen Stand fragt Claudia Mooz mit einer energievol-len Ansprache und appelliert daran sich darauf zu besinnen was wir sind: „Menschen. Mit Herz und Hirn und zur Liebe fähig“. Statt sich mit Engstirnigkeit und Vorurteilen das Leben schwer zu machen, sollten wir miteinander kämpfen, um ein selbstbestimmtes Leben für alle zu ermöglichen. Die Zuschauenden waren dann aufgefordert ihr Wahlrecht aktiv geltend zu machen. Wahlzettel und Wahlurne standen bereit und es konnte für die Forderungen und Überzeugungen des Vereins gestimmt werden. Im Anschluss feierte der Imagefilm für Fee e.V. Premiere, indem Bürgerinnen aus Holweide zum Thema Gleichberechtigung zu Wort kommen. Im FEEnhaus klang der Abend dann mit regem Aus-tausch, samt Buffet und Musik gemütlich aus. 

 FEE e.V., Piccoloministr. 435, 51067 Köln . VR 17879 Amtsgericht Köln . Steuernummer: 218/5756/1107